Spiele-Macher lernen vom Kunden

Eines der Hauptthema auf der GamesCon 2009 ist die Frage, wie die Zukunft der Spiele aussieht?

Alle Spielehersteller betonen derzeit, dass sie immer mehr auf die Wünsche der Kunden, also der Zocker, eingegangen sind. Die Frage die man sich dabei stellt ist die Frage der Zukunft der Spiele.

Meiner Meinung nach geht den Spielemachern die Ideen um die Innovationen aus und jetzt suchen sie nach neuen Eingebungen aus der User-Ecke.

Sicherlich hat das auch positive Aspekte, wie das oft angeführte „Mehr an Action“ durch weniger Laufwege zum nächsten Game-Event, beispielsweise in Spielen wie Max Payne 3.

In die Zukunft sehen kann ja keiner, aber eine Vermischung von Film und Spiel ist keine Zukunftsaussicht mehr, sondern längst Realität. So auch der Wunsch der Spieleindustrie nach Realismus im Game.

Filme – Spiele und die Aussichten

Es ist ja schon Usus, dass die Film- und die Spieleindustrie sich gegenseitig die Hände reiben und zu jeden Film erscheint auch das dazu erstellte Spiel. Dabei sind diese Spiele  zu den Filmen eher schlecht als Recht.

Doch mit beispielsweise Batman: Arkham Asylum hat hier wieder an die Kunden gedacht, da die Story kein billiger Abklatsch des Films ist, sondern dort fängt das Spiel an, wo der Film endet.

Und auch die Schauspieler dürfen sich darauf vorbereiten später kaum noch vor der Kamera zu stehen, als mehr vor einer grünen Wand mit Cyber-Anzug. Nur noch als Simulation Ihrerselbst?

Spiel-Film?! Vermischung von Computerspielen und Spielfilmen

Aber richtig skurril finde ich die Tatsache, dass nun auch Pacman als Film erscheinen soll. Ich weiß nicht ob ich mir den ansehe, aber ich muss mich Fragen, was die Handlung des Films sein soll.

Aber vielleicht lernen auch die Filmleute von den Spieleherstellern. Wobei die meisten Verfilmungen von Spielen ja nicht so der Brüller waren.

Es bleiben eben doch zwei verschiedene Welten: Interaktivität oder Zusehen. Aber eine Vermischung gibt es ja bereits, sei es die Technik oder die Handlungen.

Spielemarkt top oder flop?

Das wird sich sicherlich noch verstärken, aber müssen beide Entertainment-Variationen bei einer weiteren Vermischung darunter leiden oder ist es eine Chance für die Spiele der nächsten Generation?

Ich fürchte das Erste: Beides wird platter um sich gegenseitig anzupassen und sich damit – so vermutlich deren Vermutung – das Produkt besser zu vermarkten – doch das wird nach hinten losgehen! Auch wenn es momentan nur darum geht neue Zielgruppen zu erreichen.

Hier der Bericht von 3sat zu dem Thema.

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