Far Cry 4 | Erste Spielerfahrungen

Also das Spiel konnte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen: Far Cry 4 – auf Kyrat.

Wie schon in der Vorstellung vor der Veröffentlichung dargestellt, geht es wieder einmal um einen egozentrischen Bösewicht, der ein kleines Ländchen im Würgegriff hält. Wer den dritten Teil von Far Cry kennt, kann mit dieser Version übergangslos anschließen.

Far Cry 4 Installationsscreen

Es gibt eigentlich alles, was es im Vorgängerspiel auch gab, plus ein paar kleine Finessen und einige Optionen beim Gameplay. Zum Beispiel werden Spritzen zu Heilung nun automatisch produziert und es gibt neue Gegner: Die Jäger.

Aber von Anfang an: Das Spiel kann man zwar im Offline Modus spielen, jedoch muss man sich anmelden- das finde ich um ehrlich zu sein unangenehm. Ansonsten, wie gesagt, kann man Online oder Offline spielen. Der Unterschied ist, beim Online Spiel können andere mitmachen und Dir in der Kampagne helfen – also ein Koop-Modus. Dazu beim nächsten Mal mehr.

Das Intro führt gut in die Story ein und ist echt sehenswert. Es handelt sich bei Far Cry 4 zwar wieder um eine Open-World-Sache, jedoch sind manche Berge ziemlich steil. Dafür hat man an manchen Ecken einen Enterhaken, womit man sich hoch- oder abseilen kann. Leider nicht so wie bei Just Cause 2, sondern eben nur an bestimmten Stellen.

Der Story folgend gibt es wieder Sammelobjekte, Funktürme und Außenposten – also sammeln und erobern. Ebenfalls wieder vorhanden ist die Jagd-Action. Dabei muss man, um sein Equipment zu pimpen, einige Tiere erlegen. Die eingesammelten Objekte ermöglichen den Aufstieg in Sachen Kharma, was zu Fähigkeitserweiterungen genutzt wird. Pflanzen der verschiedenen Farben ermöglichen (wieder) temporär  bestimmte Fähigkeiten wie erweiterte Wahrnehmung von Feinden und wilden Tierne.

Das Fahren, zumindest auf der Playstation, mit den Fahrzeugen ist wieder nicht so gut, wie beispielsweise bei GTA. Dafür gibt es eine Fahrhilfe, damit man sich auf das Schießen konzentrieren kann. Aber man kann die Distanzen auch anders bewältigen und kann nebenher jagen. Kleine Missions, wie den Freunden vom Goldenen Pfad (so heißt die Rebellengruppe) helfen, erhöhen ebenfalls das Kharma und machen Reisen durch den Dschungel abwechslungsreicher. Auch Konvois des Gegners kann man für Punkte zerstören. Zudem gibt es pro Außenposten weitere Missions, dazu zählt auch ein Rennen oder Sniper-Action.

Ob man im Feindgebiet (also noch nicht befreite Zone) ist oder nicht, kann man entweder auf der Karte erkennen – entweder weiß (unentdeckt) oder rötlich gefärbt (vom Feind kontrolliert) – oder am Autoradio. Entweder kommt Marschmusik oder staatliche Propaganda oder ein Sender mit freies Kyrat, der labert die ganze Zeit und dem wird man auch begegnen.

Die Missions sind ganz schön gestaltet, obwohl die Grafik auf der Playstation 3 nicht so überwältigend ist. Natürlich gibt es auch wieder einen Entscheidungsmodus, dabei muss man eine der beiden Fraktionen der Rebellen bestärken. Also entweder im Stil der weiblichen Anführerin oder im Stil des männlichen Gegenparts. So wird es wohl auch wieder auf alternative Enden hinauslaufen.

Neu sind jedoch auch die Jäger, das sind Einheiten, die man nicht markieren kann und die mit Pfeil und Bogen gut umgehen können. Die Jäger haben zudem ein Raubtier dabei, das Dich attaktiert. Diese Fressen auch die Fallen aus Fleisch. Diese Fleisch-„Granaten“ kann man beispielsweise in einen Außenposten werfen und ein Raubtier kommt herbei und greift die Gegner an – Ablenkung oder gar Eliminierung der Gegner ist damit möglich.

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