Angespielt: Civ 6 – Erste Erfahrungen

Ich habe es ja angekündigt: Sid Meier’s Civilization VI ist raus und ich habe es mir angeschaut.

Vorne weg gesagt, bzw. geschrieben, es ist deutlich komplizierter als die Vorgängerversion CIV 5, das ich bis zuletzt noch sehr gerne gespielt habe. Die Ankündigung, dass es komplizierter wird, freute mich, aber die neue Version erinnert stark an die dritte Version – einige der alten Features sind also wieder dabei.

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CIV 6 angekommen

Dazu gehört beispielsweise, dass es wieder Händler bei Civ 6 gibt, die man zu bestimmten Städten schicken kann. Je nach dem bekommt man damit Geld, Glauben, Produktivität oder Kultur. Das sind auch die Features, die man erwerben muss, um Neues zu kaufen oder zu erforschen. Die Kultur wird auch erforscht und man kann archäologische Stätten erforschen. Die Händler generieren außerdem Straßen, man muss also keine mehr selbst bauen.

A pro pos bauen: Die Bauarbeiter halten nur für ein paar Projekte und verschwinden irgendwann. Man muss also regelmäßig neue Bauarbeiter produzieren, die die Felder anlegen und auch Wohnungen bauen. Damit die Stadt wachsen kann, muss man später noch eine Technologie entwickeln, womit man ein Wohnviertel erbauen kann. Und neu ist, dass es Tourismus gibt, was zur Kultur zählt.

Die Stadt selbst ist bei dem Strategiespiel Civilizations VI in ihren Felder stärker aufgeteilt. Dort gibt es nicht nur Ressourcen, sondern man muss auch sehen, dass Wasser vorhanden ist. Die Felder der Stadt sind mit Sorgfalt auszuwählen, denn irgendwann wird es knapp. Größere Städte sollten also einen gewissen Abstand zur nächsten Stadt haben. Auch Wunder bekommen ein eigenes Feld. So gibt es zudem noch die Heiligen Stätten, Campus oder Handelszentren und so weiter – jeweils auf einem Feld.

Die Ressourcen bei Civilizations VI wurden in der Variation ebenfalls erhöht, was nicht nur die Luxusgüter, sondern auch die strategischen Ressourcen angeht. Je nach dem braucht man gewisse Rohstoffe, was gewöhnungsbedürftig ist.

Neu, bzw, alt sind auch die Religionen, die nun wieder dabei sind. Man kann eine entwickeln und dann damit missionieren gehen. Aber es gibt nicht nur Missionare, sondern auch Apostel und die Inquisition. Diese Figuren kauft man mit Glauben, was man mit religiösen Gebäuden beginnt. Über den Glauben kann man auch Archäologen kaufen, sobald man die entsprechende Technik entwickelt hat. Auch mit den Aposteln kann man einen Kampf führen, nämlich mit Missionaren oder Aposteln anderer Religionen.

Neben der Religion gibt es natürlich auch die Politik. Man beginn mit der Auswahl von jeweils einer Politik zu Kultur, Wirtschaft, Glauben oder Militär. Je länger man spielt, desto mehr Karten kann man einstellen. Es kommen ständig neue hinzu und diese muss man dann auswählen. Insgesamt ist das etwas zu kompliziert geraten, auf jeden Fall braucht man einige Zeit, bis man sich da eingefuchst hat. Auf den ersten paar Spielstunden, würde ich sagen, das Kampfmoment hat abgenommen.

Das Militär ist fast wie beim Vorgänger, allerdings kann man nun mehrere Einheiten auf einem Feld gruppieren – wenn man die entsprechende Technologie entwickelt hat. Warum andere Zivilisationen einem den Krieg erklären oder Dich denunzieren, ist besser erklärt. Aber die Gegner sind auch cleverer geworden. Eine Zivilisation, die auf einem anderen Kontinenten liegt, und mit der man im Krieg ist, kommt irgendwann tatsächlich mal vorbei. Sie gründen auch eher Städte auf deinem Gebiet.

Und es gibt eine Reihe an neuen großen Persönlichkeiten, die jeweils besondere Eigenschaften haben. Sie erfüllen bei Aktivierung ein Feature, aber zumeist nur, wenn sie auf einem entsprechenden Feld stehen.

Und, vielleicht hätte ich damit anfangen sollen, es gibt neue und vertraute Kulturen, aber immer neue Anführer dieser Kulturen. Dafür ist die Grafik meines Erachtens nicht mal so toll, wie beim Vorgänger.

Weitere Berichte folgen…

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